Die zur Winterfütterung bestimmten Futtermittel müssen meist für einen längeren Zeitraum eingelagert werden. Hierbei besteht die Gefahr, dass sie z. B. durch Schimmel, Erfrieren, Fäulnis oder Mäusefraß verderben. Verdorbenes Futter wird allgemein vom Wild nicht angenommen! Bei Kraftfutter ist darauf zu achten, dass sich nur trockenes Erntegut in Plastikfässern aufbewahren lässt. Ferner sollen alle verwendeten Behältnisse mäusesicher sein. Saftfutter in Form von Hackfrüchten wird meist in Erdmieten oder in einfachen Rübenkellern (aus Rundhölzern) frostfrei eingelagert. Beim Raufutter ist darauf zu achten, dass der Lagerraum nicht feucht ist. Das Erntegut soll gut getrocknet sein, ansonsten wird es durch Schimmel untauglich.

© K. Schmidt


