Eine Verbesserung der Lebensbedingungen für die Singvögel erreicht man z. B. durch die Erhaltung von stehendem Totholz (abgestorbene Bäume). Dieses bietet insbesondere den Höhlenbrütern Nist- und Brutgelegenheit.
Zusätzliche Nist-, Brutgelegenheiten und Insektenäsung finden die Vögel bei Reviergestaltungsmaßnahmen, z. B. in Form von …
- Feldgehölzen
- Hecken
- Remisen usw.
Eine besondere Rolle spielen hierbei naturnahe Waldränder. Bei Mangel an natürlichen Nist- und Brutgelegenheiten hilft die Anbringung geeigneter Nistkästen.
Gebräuchliche Ausführungen sind z. B.
Bayerischer Giebelkasten
z. B. für kleine Höhlenbrüter (Meisen)
Spezialnistkasten
z. B. für Baumläufer
Tauben- und Eulenkasten
z. B. für Hohltauben, Eulen und Dohlen
Im Allgemeinen rechnet man mit ca. 1 bis 3 Nistkästen / ha Fläche.
Bei der Anbringung von Nistkästen gilt:
- ausreichende Aufhänghöhe von 2 bis 3 m
- Richtung der Fluglochöffnung nach Osten
- nur Alunägel verwenden, einfache Nägel können zu einer späteren Nutzholzentwertung führen
- keine Anbringung an hochwertigem Nutzholz








