Eine Verbesserung der Lebensbedingungen für die Singvögel erreicht man z. B. durch die Erhaltung von stehendem Totholz (abgestorbene Bäume). Dieses bietet insbesondere den Höhlenbrütern Nist- und Brutgelegenheit.

Zusätzliche Nist-, Brutgelegenheiten und Insektenäsung finden die Vögel bei Reviergestaltungsmaßnahmen, z. B. in Form von …

  • Feldgehölzen
  • Hecken
  • Remisen usw.

Eine besondere Rolle spielen hierbei naturnahe Waldränder. Bei Mangel an natürlichen Nist- und Brutgelegenheiten hilft die Anbringung geeigneter Nistkästen.

  • Bayerischer Giebelnistkasten

    © Heintges Lehr- und Lernsystem GmbH
  • Nistkasten aus hohlen Baumstamm

    © Heintges Lehr- und Lernsystem GmbH
  • Niströhre für Steinkäuze

    © M. Jüngling
  • Nisthilfe für Höhlenbrüter

    © M. Jüngling
  • Baumläuferkasten

  • Hohltaubenkasten

    © K. Schmidt
  • Hohltaubenkasten aus Holz

    © K. Schmidt

Gebräuchliche Ausführungen sind z. B.

z. B. für kleine Höhlenbrüter (Meisen)

z. B. für Baumläufer

z. B. für Hohltauben, Eulen und Dohlen

Im Allgemeinen rechnet man mit ca. 1 bis 3 Nistkästen / ha Fläche.

Bei der Anbringung von Nistkästen gilt:

  • ausreichende Aufhänghöhe von 2 bis 3 m
  • Richtung der Fluglochöffnung nach Osten
  • nur Alunägel verwenden, einfache Nägel können zu einer späteren Nutzholzentwertung führen
  • keine Anbringung an hochwertigem Nutzholz